Zahnärzte Dr. Claus-P. & Tobias M. FritschZahnärzte aus Darmstadt Kiesstr. 62Darmstadt 64283 DarmstadtZahnarzt Tel. 0 61 51 / 41 17 7

Milchzähne

Im Alter von 4 bis 6 Monaten durchbricht der erste Zahn, der meist ein Schneidezahn im Unterkiefer ist, die Schleimhaut. Der Zahndurchbruch kann zwar etwas früher oder später erfolgen, wobei auch bei Abweichungen von einigen Monaten kein Grund zur Sorge besteht, die Reihenfolge des Zahndurchbruches ist jedoch fast immer gleich.
Im Alter von einem Jahr sind in der Regel alle acht Schneidezähne durchgebrochen und mit zwei Jahren alle Milchzähne sichtbar. Das komplette Milchgebiss besteht aus 20 Milchzähnen, im Oberkiefer und im Unterkiefer jeweils vier Schneidezähne, zwei Eckzähne und vier Backenzähne.   

Durchbruchsreihenfolge:

 6. Monat: erster Schneidezahn Unterkiefer
 7. Monat: zweiter Schneidezahn Unterkiefer
 8. Monat: erster Schneidezahn Oberkiefer
 9. Monat: zweiter Schneidezahn Oberkiefer
12. Monat: erster Backenzahn Unterkiefer
14. Monat: erster Backenzahn Oberkiefer
16. Monat: Eckzahn Unterkiefer
18. Monat: Eckzahn Oberkiefer
20. Monat: zweiter Backenzahn Unterkiefer
24. Monat: zweiter Backenzahn Oberkiefer

Der natürliche Vorgang des Zahnens erfolgt bei vielen Babys problemlos. Bei einem neuen Zahn beißt das Baby häufig auf einer Rassel oder einem Beißring herum und sabbert dabei stärker. Um Spannungen abzubauen, sollte man dem Kind etwas Hartes geben, worauf es herumkauen kann. Besonders eignen sich Beißringe mit Kühlmasse, da Kälte die Durchblutung mindert, Entzündungen hemmt und Schmerzen lindert.

Auch Beißinstrumente aus dem Kühlschrank wie Karotten, Gurken oder Kohlrabistücke können dem Baby angeboten werden, wobei dies unter Aufsicht geschehen sollte, um zu verhindern, dass sich das Kind verschluckt.

Wenn die Milchzähne durchbrechen, sind manche Kinder regelrecht krank. Vor allem bei den Eck- und Backenzähnen juckt und schmerzt das geschwollene Zahnfleisch. Bei jedem neuen Zahn leiden die Kleinen unter Wundsein und Durchfall oder einer Erkältung und Schmerzen. Ein entzündungshemmendes und schmerzlinderndes Zahnungsgel aus der Apotheke hilft bei rotem und wundem Zahnfleisch, aber auch Kamillen- oder Salbeitee, der auf das Zahnfleisch getupft wird, kann die Schmerzen reduzieren. Ein Kinderarzt sollte nur dann aufgesucht werden, wenn das Kind mehrere Tage fiebert oder nicht sicher ist, dass die Beschwerden des Kindes auf die Zahnung zurückzuführen sind.